klub katarakt ist ein Festival, das einen authentischen, nicht marktorientierten Zugang zur Gegenwart sucht. Zentrum unserer Arbeit ist die Pflege und Präsentation eines künstlerischen Netzwerks, das aus Komponisten, Interpreten und Bands, aber auch Videokünstlern, Literaten oder Theaterleuten besteht. Im Rahmen dieses Netzwerkes bemühen wir uns um eine Mischung aus Uraufführungen neuer und Wiederaufführungen bewährter Stücke.

Die experimentelle und multimediale Anlage des Festivals bildet auch den Ansatz einer Art Vermittlungstätigkeit. Denn zum einen vermittelt katarakt durch Multimedialität Neue Musik an ein Publikum, das eher an die Rezeption von Bildender Kunst und Popmusik gewöhnt ist. Zugleich bringt der klub mit den Arbeiten auch die Künstler verschiedener Stilistiken und Gattungen zusammen: Grundlage für erhebliche künstlerische Synergieeffekte.

Die letzten Festivals präsentierten u.a. Kompositionen von Ignacio Fernández Bollo, Beat Furrer, Robin Hoffmann, Benjamin Lang, Sascha Lino Lemke, Michael Maierhof, Donghee Nam, Manfred Stahnke, Hans Tutschku sowie “Klassiker” von John Cage, Morton Feldman, Brian Ferneyhough, Luigi Nono, Yoko Ono, Horatio Radulescu, Steve Reich, Terry Riley, James Tenney und La Monte Young. Internationale Gäste des Festivals waren Phill Niblock, Alvin Lucier, Charles Curtis, Rhys Chatham, Eliane Radigue, Gerard Pape, Marc Sabat, Matthias Kaul, Makino Takashi sowie 2015 Lois V Vierk, Marko Ciciliani und Telcosystems.

klub katarakt kooperiert u.a. mit Ensembles und Institutionen wie zeitkratzer, Trio Scordatura, Nelly Boyd, Nyx, Decoder, iso 68, Kante, dem trigger-Ensemble, der Formation Weißer Rausch, Kampnagel und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Darüberhinaus freut sich klub katarakt über die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit mit internationalen Solisten wie John Addison, Frauke Aulbert, Gustavo Aguilar, Sebastian Berweck, Julija Botchkovskaia, Sascha Demand, Bernhard Fograscher, Arturo Raffele Grolimund, Yannael Quenel, Jan-Filip Tupa u.a.

2007 wurden Jan Dvorak und Jan Feddersen für ihre Arbeit als künstlerische Leiter von klub katarakt mit dem Bachpreis-Stipendium der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet.

Spex:
„Der von anderswo gewohnte, starre Umgang mit Neuer Musik wird hier multimedial aufgebrochen und dieser ein ausufernder Rahmen geboten.“

Hamburger Abendblatt:
„Hier heißt es, mit offenen Ohren anzukommen und sich auf ganz neue multimediale Erfahrungen einzulassen.“

TAZ:
„Nicht weniger als ein ‚Strom von Klängen, Texten und Bildern‘ jedenfalls ist, was die Veranstalter eines Festivals im Kulturforum Altona versprechen. Empfohlen!“

Hamburg Musik:
„klub katarakt überschreitet die Schwelle zu neuen Klangwelten“